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REZENSION ZU GODDESS 2

 

 

 

Autor: Andreas Dutter

Verlag: Carlsen Impress

Seitenanzahl: 255

ISBN: 9-783551-301253

Preis: 12,99 € Taschenbuch

  

 

Klappentext 

 

EROBERE DEN THRON

DER GÖTTER 

 

Der Wettkampf um den Platz an Hiros göttlicher Seite ist noch lange nicht beendet. Denn Lanea hat die Wut vieler Götter auf sich gezogen, die sie allein für den Tod ihrer zu Staub zerfallenen Töchter verantwortlich machen. Obwohl die Hochzeitsvorbereitungen laufen, gibt es noch immer zahlreiche Konkurrenten um den Thron und Lanea findet sich bald in ein Netz aus Fallen und Intrigen verstrickt. Während sie herauszufinden versucht, wer es auf sie abgesehen hat, fühlt sie sich immer stärker zu Hiro hingezogen. Und dann ist da noch Cliff, den Lanea nach wie vor heimlich trifft und dem sie kaum widerstehen kann…

 

 

Meine Meinung 

 

Gott sei Dank, habe ich mir gleich beide Teile von Goddess gekauft, denn nach dem fiesen Cliffhanger vom ersten Teil, musste ich sofort weiterlesen und wissen wie es ausgeht. 

 

Lanea hat anfangs sehr mit sich zu kämpfen. Sie hat große Schuldgefühle und will ihr Schicksal nicht wirklich annehmen, weiß aber auch, dass es keinen Ausweg gibt.

Sie muss Hiro heiraten, erst recht, als Io der Schöpfergott, ihr erklärt, was alles auf dem Spiel steht.

Ich finde, ab da fing die Entwicklung von Lanea an. Sie hadert nicht mehr mit sich und betrachtet das große Ganze. Ihre Mitmenschen stellt sie über ihre eigenen Bedürfnisse, das hat man vor allem daran bemerkt, als sie sich dafür entschieden hat, wie es mit ihrer Familie weitergehen soll. Nicht jeder wäre so selbstlos gewesen und hätte so viel Stärke bewiesen.

Im Gegensatz zum ersten Teil ist Lanea definitiv taffer und stärker geworden, was mich riesig gefreut hat, da sie mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Allerdings ist, wie im Vorgänger, Cliff mein Liebling.

Ich finde, auch er hat sich positiv weiterentwickelt. Er lernt über seine Gefühle zu sprechen und Vertrauen zu jemanden aufzubauen, was ich manchmal total niedlich fand, da er ab und an etwas unbeholfen war.

Es war so schön zu sehen, wie die Beziehung der beiden sich festigt, trotz der ganzen Probleme.

Man hofft bis zum Schluss das es ein Happy End geben wird, da ich jedoch nicht spoilern möchte, sage ich hier besser nichts 😊.

 

Hiro, Laneas zukünftigen Ehemann, musste ich oft belächeln. Ich hatte das Gefühl, das er als Gott nicht taff genug ist und nicht wirklich als Schöpfergott in Frage kommt. Er war nur nett, mehr aber auch nicht. Er hatte nicht wirklich Kanten oder negative Eigenschaften und alles in allem war er mir zu perfekt. Leider finde ich so etwas oft langweilig.

Seine Schwester Lyn dagegen hätte ich gern als Freundin. Sie hat viel Humor in die Story gebracht und neben Lanea und Cliff mochte ich sie am meisten.

Generell finde ich, dass die Geschichte auch hier, wie im ersten Teil, sehr flüssig und leicht geschrieben wurde.

Ich mag den Humor von Andreas Dutter, genau wie seine Schreibweise. Ich fand alles sehr detailliert geschrieben und konnte mir vieles gut vorstellen. Vor allem bei den Kämpfen habe ich total mit gefiebert, die waren wirklich super. Einige Wendungen habe ich so nicht vorhersehen können, das machte es umso spannender.

 

Auch in diesem Teil wurden am Rande wieder Themen erwähnt, die ich heutzutage für sehr wichtig halte. Homophobie und Ungerechtigkeit zwischen Mann und Frau sind auch heutzutage keine Seltenheit, genau wie Mobbing, was im ersten Buch genannt wurde.

Ich finde es so schön, wie Andreas Dutter mit dem Thema Homosexualität umgeht. Es wird nämlich genauso thematisiert wie eine Liebe zwischen heterosexuellen. Und das ist der Punkt: Es sollte selbstverständlich sein und bedarf eigentlich keinerlei Begründungen oder Rechtfertigungen.

 

Der zweite Teil hat mir noch ein wenig mehr gefallen als der Erste und ich bin wirklich traurig Goddess beendet zu haben.

Ich hoffe wir bekommen irgendwann noch einmal etwas über Lanea zu lesen.

 

 

 

Fazit

 

Ich hoffe es kommt noch mehr von Lanea.

Ich gebe 5/5 Sternen und lege euch die Dilogie ans Herz.

  

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