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REZENSION ZU GODDESS 1

 

Autor: Andreas Dutter

Verlag: Carlsen Impress

Seitenanzahl: 233

ISBN: 9-783551-301246

Preis: 12,99 € Taschenbuch

 

 

Klappentext

 

FINDE DAS MAGISCHE DIADEM

ODER DU ZERFÄLLST ZU STAUB…

 

Laneas Leben verläuft nicht sonderlich erfolgreich, abgesehen davon, dass sie die beste Bogenschützin ihres Vereins ist, Ansonsten nerven ihre Adoptiveltern und sie fühlt sich nirgendwo zugehörig. Doch das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein gutaussehender Typ namens Cliff vor der Tür steht und ihr offenbart, dass sie die Tochter der ozeanischen Vulkangöttin ist. Er als ihr Ausbilder soll sie auf die Brautschau für Hiro vorbereiten, den Sohn des Schöpfergottes. Dafür muss Lanea ein magisches Diadem finde, bevor die anderen Göttertöchter ihr zuvorkommen. Lanea lehnt dankend ab, doch da kommt der Haken: Wer das Diadem nicht findet, wird zu Staub zerfallen. Eine tödliche Reise um die ganze Welt beginnt…

 

Meine Meinung

 

Ich habe mich sehr auf das Buch von Andreas Dutter gefreut. Schon deshalb, weil ich Mythologie liebe und ich es immer wieder interessant finde, darüber zu lesen. Mir war gar nicht bewusst, dass es ozeanische Mythologie gibt, sonst habe ich immer nur über die griechischen Götter gelesen.

 

Das Cover fand ich sehr gelungen, auch wenn ich eigentlich keine Menschen auf Covern mag, da sie meistens nicht zu den Beschreibungen im Buch passen. Hier aber wurde Lanea in meinen Augen perfekt getroffen. Die Haare, die Lippen, selbst die Hautfarbe stimmt mit der Personenbeschreibung in Goddess überein. Dafür gibt es von mir Pluspunkte, da mir das wirklich wichtig ist.

 

Lanea an sich war mir von Anfang an sympathisch. Was sie durchmachen musste, hat mich oft schlucken lassen und wütend gemacht. Leider ist Mobbing heute fast zu etwas Alltägliches geworden, deswegen finde ich es umso wichtiger, dass auch unangenehme Themen in Büchern besprochen werden. Auch um anderen zu zeigen, dass es so etwas überall gibt, dass man helfen muss und nicht allein ist. Andi hat dies in Goddess thematisiert, ohne es zum Schwerpunkt werden zu lassen, was ich bemerkenswert finde. Dadurch hat das Buch nicht an seiner Leichtigkeit und seinem Humor verloren und doch bleibt es im Hinterkopf.

Auch wenn es Lanea schwer hat, lässt sie sich nicht unterkriegen und hat immer einen frechen Spruch auf Lager. Ich denke, Molly trägt da auch ihren Teil bei, dass sie sich nicht schon längst aufgegeben hat.

Molly ist ihre beste Freundin und so, so super. Sie ist witzig, klug, hübsch und AUFGEPASST – rothaarig! :D

Ich kann euch nicht sagen wie sehr ich mich gefreut habe, dass es endlich eine rothaarige Protagonistin gibt, die weder verrückt, komisch oder nicht hübsch ist. Jeder weiß, dass ich es schade finde, wie oft rothaarige Protagonisten dargestellt werden.

 

Mein Liebling war jedoch, neben Tucker, Cliff. Der gutaussehende, starke, tätowierte Cliff…

Andi hat hier meinen Männergeschmack fast genau getroffen. Ich steh einfach auf Männer, die etwas verschlossener sind und nicht jeder Frau sofort eine Liebeserklärung machen.

Cliff ist oft in sich gekehrt und manchmal fragt man sich, was in seinem Kopf vorgeht, das fand ich jedoch toll. Er redet nicht oft über seine Gedanken und Gefühle, doch das was er sagt, meint er auch so. Außerdem finde ich ihn witzig, ebenfalls eine Eigenschaft, die ich liebe.

Generell fand ich Goddess sehr humorvoll. Ich musste oft schmunzeln oder lachen und habe mich gut unterhalten gefühlt. Der ganze Schreibstil ist eher etwas jugendlich gehalten und schon etwas moderner und aktuell.

Trotzdem finde ich, dass die Geschichte auch ältere Leute lesen können. Ich war so in die Story rund um Lanea vertieft, dass ich das Buch an einem Tag gelesen habe und mich schon auf den zweiten Teil freue.

Andreas Dutter hat mit Goddess wirklich ein spannendes und witziges Werk geschaffen, welches sich für mich zu einem Pageturner entwickelt hat.

Danke dafür.

 

 

 

Fazit

 

Das wird definitiv nicht das letzte Buch von ihm gewesen sein.

Ich gebe eine klare Kaufempfehlung und gebe 5/5 Sternen.

 

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