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REZENSION ZU FESSELN DER FINSTERNIS

 

 

 

 

 

Autor: CJ Roberts

Verlag: Festaverlag

Seitenanzahl: 313

ISBN: 9-783865-526182

Preis: 13,99 Taschenbuch

  

 

Klappentext 

 

Caleb will nur eines: Rache üben an dem Mann, der ihn, als er noch ein kleiner Junge war, kidnappte und in die Sklaverei verkaufte.

Um an ihn heranzukommen. Hat Caleb sich in die Welt der Sexsklaverei als Ausbilder einen Namen gemacht.

Und nach zwölf langen Jahren scheint sein Plan endlich aufzugehen.

Alles, was er noch tun muss, ist eine junge Frau entführen, so schön wie unwiderstehlich, und sie zu all dem machen, was er einst war.

Und er weiß auch schon genau, wer diese Frau sein wird- die schüchterne Livvie.

 

 

Meine Meinung 

 

Nachdem ich „Fernweh“ von Skye Warren aus dem Festaverlag gelesen habe, war ich umso gespannter auf dieses Buch und habe mich gefreut es endlich zu beginnen.

Dies ist der erste Teil der Dark Duet Reihe und handelt von Caleb, der Livvie entführt und als Sexsklavin verkaufen möchte, um an den Mann zu gelangen den er töten will.

Caleb wurde damals gefoltert, missbraucht und gedemütigt, das hat ihn zu dem Mann gemacht, der er heute ist: kalt, herz- und emotionslos.

Auch hier habe ich mir oft gedacht, dass ich ihn doch eigentlich hassen müsste, für seine Taten und Worte. Doch ich denke, wenn man jahrelang so etwas durchmachen musste wie Caleb, ist es ein Wunder überhaupt noch am Leben zu sein. So lange wie ein Tier behandelt zu werden, bis man seinen eigenen Namen vergisst und sich auch nie mehr an ihn erinnern kann, hat mich teilweise sehr verstört und ich musste häufig schlucken, da er mir so unendlich leidgetan hat.

Er hat es als Kind geschafft dort rauszukommen und ist dem Mann, der ihn gerettet hat auf ewig dankbar und nimmt deshalb die Rolle als Sklavenausbilder an.

Bis zu dem Tag als er auf Livvie stößt, die den kleinen Funken Leben in ihm erweckt, den es eigentlich nicht mehr geben dürfte.

 

Livvie war mir von Anfang an sympathisch. Ich verstand ihre Handlungen und habe sie als unglaublich mutig empfunden. Sie hat versucht sich zu wehren, obwohl sie wusste, welche Strafen auf sie zukommen werden, hat sich nicht den Mund verbieten lassen und immer einen klaren Kopf bewahrt. Caleb konnte sie nicht brechen, was ich sehr tapfer fand.

Und doch hatte ich oft das Gefühl, das sie es manchmal gut bei ihm findet und sich auf eine irgendeine verstörende Art und Weise zu Caleb hingezogen fühlt.

 

Ich denke auch, dass es ihr bei vielen anderen Ausbildern schlechter gegangen wäre. Wie zum Beispiel Jair.

Caleb sorgt sich um sie, behandelt sie so gut es eben möglich ist anständig, gibt ihr bestimmte Privilegien und rettet sie, da er sie an sich herangelassen hat und dabei ist sich in sie zu verlieben.

Doch wie will man einen Mann die Liebe erklären, wenn er sie nie erfahren hat?

Deshalb weiß er selbst nicht, was er für sie empfindet, auch wenn es sich für mich schon sehr früh herauskristallisiert hat.

Ich mochte die Verbindung der beiden komischerweise. Und ich weiß nicht, was die Bücher von Festa mit mir machen, dass ich mich an so etwas erfreuen kann, doch es ist hier definitiv der Fall.

 

Ich möchte unbedingt die beiden anderen Teile lesen, da ich wissen will, wie sich das Ganze noch entwickelt.

Denn die Handlung und die Dialoge waren einfach grandios, die Geschichte sehr spannend und der Cliffhanger, seien wir ehrlich, einfach genial. 😊

 

 

Fazit

 

Ich gebe 4,5/5 Sternen.

 

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