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REZENSION ZU THIRD CHANCE

 

Rezension zu Third Chance

 

 

 

Autor: Rose Bloom

 

Verlag: Selfpublisher

 

Seitenanzahl: 358

 

ISBN: 9-783748-133087

 

 

 

 

 

Klappentext

 

 

 

Wie viele Chancen hast du verdient`?

 

Wie viele Chancen gibst du dir selbst?

 

Und können dich diese Chancen vor dem Abgrund retten?

 

 

 

Nach ist bei demselben Pflegevater wie Tanner aufgewachsen, doch er verbirgt ein großes Geheimnis.

 

Um seine Vergangenheit zu vergessen, greift er immer häufiger zu Drogen, bis er sich selbst dabei verliert. Mithilfe seiner Brüder zieht er die Reißleine und begibt sich in ein Programm, das ihn darin unterstützen soll, clean zu werden. Es führt ihn auf eine Ranch in Texas, wo er auf die verschlossene Elli trifft. Auch Elli scheint etwas hinter sich zu haben, dass sie gebrandmarkt hat.

 

Ist das der Grund, weshalb sie Nash von Anfang an aus dem Weg geht? Und weshalb kommt sie ihm so unglaublich bekannt vor? Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Doch Nashs Vergangenheit wird ihn niemals gehen lassen. Außerdem ist er sich nicht sicher, ob es ihm hilft, einen Menschen zu vertrauen, der genauso verwundet ist wie er selbst, oder es ihn zurück in den tiefen Strudel zieht.

 

Dorthin, wo er niemals mehr sein wollte.

 

 

 

Meine Meinung

 

 

 

Rose Bloom wird langsam, aber sicher zu einer meiner liebsten Autorinnen.

 

Mein erstes Buch von ihr war Second Chance, was gleich mein Monatshighlight wurde.

 

Umso mehr habe ich mich auf Third Chance gefreut und war gespannt, ob sie das Niveau halten konnte.

 

Gott sei Dank wurde ich nicht enttäuscht.

 

Rose ist mit der Geschichte über Nash ein ebenso emotionales wie schönes Buch gelungen, was man einfach nicht aus der Hand legen kann und was einen wahnsinnig berührt.

 

 

 

Nash ist ein Drogensüchtiger, der sein Leben nicht wirklich auf die Reihe bekommt und zum Schluss nur einen Ausweg sieht: den Entzug.

 

Anfangs hatte ich arge Probleme, ihn in irgendeiner Art sexy zu finden. Und ich finde genau so sollte es sein, denn ein Mann der Entzugserscheinungen hat, ist nun mal alles andere als anziehend. Das fand ich sehr authentisch beschrieben und somit wirklich gut. Während des Entzugs, als er wieder zu Kräften kommt, fand ich ihn allerdings wirklich anziehend beschrieben.

 

 

 

Dadurch das er so viel Scheiße in seinem Leben erlebt hat, habe ich viel Mitgefühl für ihn empfunden, auch wenn ich das natürlich nicht gutheißen kann. Und doch will man ihm am liebsten den ganzen Schmerz abnehmen und ihm helfen.

 

Als er zur Ranch in Texas kommt und dort Elli kennenlernt, habe ich sofort gehofft, das mit einem Mal alles gut werden würde. Trotzdem hatte ich die ganze Zeit Angst vor einem großen Knall. Die Geschichte hat mich so mitgerissen, dass ich hoffte, Nash oder Elli würden keinen Rückfall erleiden.

 

Elli finde ich als Protagonistin übrigens super. Sie ist sehr taff und stark, hat jedoch auch eine verletzliche Seite und ist manchmal noch sehr ängstlich. Gerade bei ihr hatte ich gehofft, dass sie clean bleibt.

 

Beide sind gebrochene Seelen, die sich gegenseitig den nötigen Halt geben und nur so langsam, aber sicher heilen. Man merkt bei beiden, dass sie sich brauchen, um überhaupt etwas Positives zu empfinden und vor ihren inneren Dämonen zu fliehen.

 

Den Schluss fand ich mehr als gelungen und hatte Tränen der Rührung in den Augen.

 

Ebenso fand ich es toll, dass man erfahren hat, wie es mit Tanner und Cassie weitergeht, da sie auch ab und an in dem Buch vorkommen.

 

Ihr seht ich habe keinen einzigen Kritikpunkt.

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

 

 

 

Wieder einmal ein wahnsinnig tolles, gefühlvolles Buch!

 

Ich gerne 5/5 Sterne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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