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REZENSION ZU HARTE LANDUNG

 

 

 

 

 

Autor: Simon Tanner

Verlag: Unikatverlag

Seitenanzahl: 280

ISBN: 9-783961-118137

Preis: 20,00 Gebundene Ausgabe

  

 

Klappentext

 

Heiko Anrath, Familienvater, leidenschaftlicher Schachspieler und erfahrener Manager der Nerma AG, ist- so sagt man es ihm- eine der großen Hoffnungen des Konzerns.

In der Welt des Top- Managements kann das zweierlei heißen: Sein Rausschmiss steht unmittelbar bevor oder man macht sich Sorgen, dass er plötzlich zu einem anderen Unternehmen verschwindet. 

 

Kaum fragt sich Anrath, was von Beiden wohl die bessere Alternative ist, wird sein geordnetes Managerleben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt: Da ist seine Kollegin Alexandra Keres, zu der er sich umso stärker hingezogen fühlt, je mehr sie ihn zurückweist. Dazu kommen die dubiosen Anrufe eines Headhunters, der ihm den Job seines Lebens anbieten will. 

 

Anrath ist hin- und hergerissen. Eine neue Liebe, ein neuer Job- mit einem Wort ein neues Leben- das klingt fast zu verlockend, um wahr zu sein. Ist er wirklich bereit, sein ganzes Leben umzukrempeln? Anrath ahnt nicht, dass er nicht der König in seinem Spiel, sondern der Bauer in der Partie eines anderen sein wird.

 

 

 

Meine Meinung

 

Leider ein Buch was mich fast in eine Leseflaute katapultiert hätte. Ich habe selten ein Buch gelesen, was so zäh und langatmig geschrieben wurde. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es irgendwann mal Fahrt aufnimmt. Leider war dem nicht so. Die Geschichte plätschert die ganzen 280 Seiten so vor sich hin. Normalerweise lese ich 280 Seiten an einem Tag, aber für dieses Buch habe ich ganze fünf Tage gesessen und mich gequält.

Ich frage mich immer noch, zu welchem Genre ich „Harte Landung“ zahlen soll. Wirtschaftskrimi? Romance? Thriller?

Dadurch das es in ziemlichen Fachjargon geschrieben wurde, und ich ab und an überhaupt nicht wusste, wovon da gerade die Rede ist, würde ich es noch am ehesten zu Wirtschaftskrimi zählen.

 

Leider war mir der Protagonist auch sehr unsympathisch. Er bemitleidet sich in einer Tour, kann sich nicht so wirklich zu Alexandra bekennen und wählt meistens, den für sich einfachsten Weg.

Ich fand ihn außerdem sehr phlegmatisch, eine Eigenschaft, die ich hasse. 

 

Ich habe mich über die Story mit Alexandra allerdings sehr gefreut. Vor allem, als sie in St. Gallen waren, dachte ich jetzt passiert endlich mal etwas. Doch leider war auch dieses Thema schnell erledigt und wurde nur oberflächlich behandelt. Ebenso hat es mich sehr irritiert, dass die Erzählweisen im gleichen Absatz gewechselt haben. Plötzlich wurde aus der Sicht von ihr geschrieben, ohne dass ein neuer Absatz angefangen wurde. Mitten im Kapitel konnte man dann ihre Sichtweise lesen, was mich etwas verwirrt hat.

 

Ich finde es sehr schade, dass man aus dieser Story nicht mehr rausgeholt hat.

Simon Tanner mit John Grisham zu vergleichen finde ich definitiv nicht gerechtfertigt, denn wer John Grishams „die Firma“ gelesen hat (das ist übrigens mein Lieblingsbuch von ihm), weiß das man aus diesem Genre definitiv ein Pageturner machen kann. Hier war ich jedoch einfach nur froh, es hinter mich gebracht zu haben.

 

 

 

Fazit 

 

Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen.

Ich gebe 2/5 Sternen.

 

 

 

 

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