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REZENSION ZU FERNWEH

 

 

 

 

 

Autor: Skye Warren

Verlag: Festa Verlag

Seitenanzahl: 231

ISBN: 9-783865-526496

Preis: 13,99 Paperback

 

 

Klappentext

 

Evie lebt in der Einöde von Texas und träumt davon, die Welt zu sehen. Sie ist schon 20 Jahre alt, aber ihre paranoide Mutter lässt sie nicht aus dem Haus. Und dann, eines Tages, nimmt Evie all ihren Mut zusammen und läuft davon.

Als der Trucker sie zum ersten Mal sieht, wei0 er, dass er sie mehr will als alles andere. Und Hunter holt sich auf grausame Weise das, was er will. Und lässt Evie nicht mehr frei. 

Während sie das Land durchqueren, spürt die Gefangene paradoxerweise zum ersten Mal das Gefühl von Freiheit.

Doch Evie kann nicht vergessen, was Hunter ihr angetan hat und will fliehen. Aber sie könnte verlieren, was sie schon immer gesucht hat.

 

 

 

Meine Meinung 

 

Das war mein erstes Buch vom Festa Verlag und ehrlich gesagt was ich etwas ängstlich, was mich erwarten würde. Allerdings waren diese Sorgen unbegründet, denn „Fernweh“ von Skye Warren ist einfach nur ein unglaublich gutes, ausgeklügeltes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

Es geht um Evie, die mit zwanzig Jahren immer noch bei ihrer Mutter festsitzt. Kurzerhand beschließt sie, die Welt zu sehen und das Haus, in dem die so gut wie ihr ganzes Leben verbracht hat, zu verlassen und Kontakte zu knüpfen.

Als sie die Nacht in einem Motel verbringen möchte, trifft sie auf Hunter, und von da an ändert sich alles.

 

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie ich in ihrer Situation reagiert hätte, vor allem im Motel. Was ihr widerfährt ist einfach nur schlimm. Ich habe mich oft gefragt ob sie das Stockholm- Syndrom hat oder sie wirklich dabei ist, sich in ihn zu verlieben. 

 

Hunter fand ich anfangs einfach nur gefühlskalt und grob. Mit der Zeit konnte ich mich aber immer mehr für ihn erwärmen, sodass ich mich oft gewundert habe. Wie kann man für so einen Mann Sympathie empfinden, der solche Taten verübt? Mache seine Erfahrungen, sein Handeln weniger schlimm? Eigentlich nicht, und doch konnte ich ihn oft verstehen.

Was ihm passiert ist, ist genauso schlimm und ich will mir auf keinen Fall vorstellen, wie es ist in so einer Situation zu stecken.

 

Hunter hat auch viele gute Seiten. Er passt auf Evie auf, zeigt ihr die Welt, tut ihr Gefallen und ist, abgesehen vom sexuellen, zärtlich zu ihr. Die ganze Zeit habe ich mir gedacht, dass er sie wohl einfach so sehr liebt und sie sich deswegen einfach genommen hat, was nicht okay ist, keine Frage.

Ich hätte sehr gerne seine Gedankengänge gelesen, da man merkt, dass er sein Handeln selbst nicht in Ordnung findet. Er hadert oft mit sich und ist eigentlich in meinen Augen auch kein Krimineller.

Schon allein die Begegnung mit dem Tiger zeigte, wie er wirklich ist.

Die Sexszenen fand ich an ein, zwei Stellen schon etwas heftiger, aber im Großen und Ganzen dann doch nicht so schlimm. Es kann auf jeden Fall jeder lesen, der kein Problem damit hat, wenn es nicht immer nur Blümchensex gibt. Fifty Shades of Grey fanden ja auch alle ganz toll, von daher…

 

Ich glaube beide sind auf ihre Art verkorkst, sodass sie zum Schluss wirklich gut zusammenpassen.

Das Ende fand ich schön. Es hat lange gedauert, bis sie da sind wo sie zum Schluss sind und doch hat es gepasst.

 

 

Fazit

 

Unglaublich Buch, unbedingt lesen.

Ich gebe 4/5 Sternen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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