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REZENSION ZU NUR IN DER DUNKELHEIT LEUCHTEN DIE STERNE

 

Rezension zu Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne

 

 

Autor: Marieke Nijkamp

Verlag: Fischer Verlag

Seitenanzahl: 350

ISBN: 9-783841-440266

Preis: 14,99 Broschiert

  

 

Klappentext 

 

Sie war meine beste Freundin.

Sie war mein ein und alles.

Und ich habe sie verloren.

 

Eine Kleinstadt in Alaska: Corey und Kyra waren immer unzertrennlich in ihrem Heimatort Lost Creek. Als Corey wegzieht, verspricht sie Kyra, Kontakt zu halten und sie in den nächsten Ferien zu besuchen. Doch da ist Kyra tot. Und Corey muss herausfinden, was mit ihrer Freundin passiert ist.

 

 

Meine Meinung 

 

Ich bin etwas verwirrt und genervt. Ich weiß noch nicht mal in welches Genre ich dieses Buch packen soll. Der Klappentext hat für mich eindeutig nach Krimi oder Thriller geklungen, doch in dem Buch gab es für mich keine Elemente davon zu lesen, was ich wirklich schade fand.

Ich fand die Protagonistin nach den ersten Kapiteln schon so nervig und nichtssagend. Sie erfährt das ihre Freundin gestorben ist und sucht keinerlei klärende Gespräche zu den Anwohnern in Lost Creek als sie dort ankommt.

Von den Einwohnern ganz zu schweigen, die haben mich mit ihrer ignoranten Art so sehr aufgeregt, dass ich oft wirklich schlechte Laune hatte. Sie nehmen den Tod eines Mädchens einfach in Kauf, keiner hat sie aufgehalten und sagen dann noch es war so vorherbestimmt?

Die ganzen Dialoge waren einfach haarsträubend.

Spätestens da hätte Corey, die Protagonistin, mal auf den Tisch hauen müssen. Stattdessen wohnt sie noch bei den Eltern der toten Kyra und versucht in meinen Augen nicht mal im Geringsten, der Sache auf dem Grund zu gehen oder die Polizei zu informieren.

Der ganze Ort an sich ist mysteriös. Corey sieht merkwürdige Sachen und hört Stimmen als sie in Lost Creek ankommt.

Jeder möchte sie davon abhalten, zu forschen und alle behandeln sie plötzlich als Außenseiter.

Selbst als es gefährlich für sie wird und sie fast umgebracht wird, flüchtet sie um sich dann die Sterne anzusehen. Spätestens da habe ich mich gefragt was mit Corey los ist. Sie ist einfach etwas phlegmatisch in meinen Augen.

Die einzige die das Buch in meinen Augen erträglich gemacht hat, war Kyra. Ihre Ansichten haben zum nachdenken angeregt und waren klug. Sie war mir auch sympathisch, trotz ihrer Krankheit.

Die Dialoge zwischen ihr und Kyra in der Vergangenheit waren auch interessant und haben die Geschichte von einer ganz anderen Ansicht gezeigt. Umso unverständlicher war für mich, wieso weshalb, warum Corey sich nicht um sie gekümmert hat. Auch gut fand ich, dass man einige Briefe lesen konnte, die nie abgeschickt wurden.

Ansonsten war mir das Buch leider viel zu langatmig. Es ist so gut wie nichts passiert, außer zum Ende hin. Da kam dann endlich etwas Spannung auf, was ich das ganze Buch über vermisst habe.

 

Schade.

  

 

Fazit

 

Leider kann ich hier nur 2,5 Sterne geben.

Es war einfach etwas zu langweilig

2,5/5 Sterne

 

 

 

 

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