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REZENSION ZU NIJURA

 

 

 

 

 

Autor: Jenny- Mai Nuyen

Verlag: cbt Verlag

Seitenanzahl: 511

ISBN: 9-783570-312230-01

Preis: 9,99 € Taschenbuch 

 

Klappentext

 

Nur eine Waffe kann das Elfenvolk retten

 

Als die magische Krone der Elfen einem machtbesessenen Menschen in die Hände fällt, steht alles auf dem Spiel: das Fortbestehen des Elfenvolks genauso wie das Gleichgewicht der Welt. Alle Hoffnungen ruhen auf der jungen Halbelfe Nill. Sie ist die Auserwählte- sie ist Nijura. Gejagt von Grauen Kriegern, unterstützt von nur wenigen mutigen Gefährten und ausgestattet mit der einzigen Waffe, die das Elfenvolk retten kann, macht sich Nijura auf die gefährliche Reise zum Turm des Königs.

 

 

 

Meine Meinung 

 

Leider hat „Nijura“ in meinen Augen nicht wirklich gut abgeschnitten, auch wenn ich wirklich große Hoffnungen hatte, dass mich das Buch aus meiner Fantasyflaute holen könnte. Das Buch ist unterteilt in vier Teile und der Schreibstil war in meinen Augen viel zu langatmig. Ich fand es schade, dass kaum Spannung aufkam und es schon etwas vorhersehbar war. 

 

Alles beginnt damit, dass wir Jahre vor der eigentlichen Story anfangen und viel über Scapa erfahren, der in dem Buch eine wichtige Rolle spielen wird. Immer wieder habe ich mich gefragt, wann es denn nun losgeht, da ich Scapa nicht wirklich interessant fand. Es wurde nur seine Vergangenheit und sein Sieg über den Fuchsbau und dessen Anführer beleuchtet. So liest man, wie sein Werdegang als Meisterdieb war, wie er sich zu dem entwickelt, der er ist und was ihn so furchtbar unglücklich gemacht hat. So war schon der erste Teil des Buches weggelesen, ohne das überhaupt die eigentliche Story begonnen hat. Blieben also noch Dreiviertel um richtig spannend zu werden.

 

Im zweiten Abschnitt ging es dann endlich um Nill, die später Nijura heißen wird. Sie wird auserwählt, das Gegenstück der Elfenkrone, was sich zu einer Waffe verwandelt hat, zu finden und den unrechtmäßigen Träger der Krone zu stürzen. Nill war in meinen Augen sehr naiv und eigentlich noch ein Kind. Ohne ihre Gefährten, die sie gleich zu Beginn trifft, hätte sie niemals diesen Weg gehen können.

Alles in allem hat mich die Geschichte sehr an „Herr der Ringe“ erinnert. Selbst die Landschaften fand ich ähnlich beschrieben.

 

Was in meinen Augen auch nicht ging, war die Liebe zwischen Scapa und Nill. Gleich am Anfang des Buches, stand für mich fest, dass es für Scapa nur eine geben würde, nämlich Arane. Für mich kam da nicht so wirklich Herzklopfen auf, ich fand das die Lovestory auch nicht wirklich gut geschrieben wurde, davon abgesehen, dass es in meinen Augen eh der falsche Junge war. Ich finde Kaveh wäre viel besser gewesen. Ihn fand ich mit seinen Gefährten auch so positiv, dass ich nur deswegen das Buch zu Ende gelesen habe. Ich mochte die Dialoge zwischen Ihnen, die mit viel Witz und Charme geschrieben waren. Kaveh war für mich einfach ein Highlight, ich mag einfach Elfen.

 

 

Zum Ende hin wurde es dann noch einmal etwas spannender, so dass sich der Schluss doch noch gut gelesen hat.

Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg.

 

 

Fazit 

 

Hat etwas von „Herr der Ringe“. Es ist nur leider nicht so gut und episch.

Ich gebe 3/5 Sternen.

 

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