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REZENSION ZU DIE PARTY

 

 

 

 

 

Autor: Jonas Winner

Verlag: HEYNE Verlag

                                                                                   Seitenanzahl: 366                                                       

ISBN: 9-783453-439184

Preis: 12,99 Broschiert

  

 

Klappentext 

 

Genießt die Party, es wird eure letzte sein! 

 

Es ist der 31. Oktober- Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf das Wiedersehen. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einem Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt.

 

Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lasse- was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als sie begrüßt werden, überschlagen sie die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich, Ein Unfall. Oder? Unter den Freunden ist ein Killer.

 

Die Party beginnt…

  

 

Meine Meinung

 

Eigentlich hatte ich mich sehr auf „Die Party“ gefreut und es mir extra für Halloween aufgehoben um so richtiges Feeling aufzubauen, woraus aber leider nichts wurde, da das Buch in meinen Augen ein totaler Flop war.

Für mich war es am Anfang schon schwer überhaupt in die Story zu kommen, da viele Personen genannt wurden, die so flach beschrieben waren, das nichts hängen blieb. Immer wieder musste ich nach hinten blättern (dort war eine Auflistung mit allen Charakteren) und schauen wie die Namen waren und wie wer verkleidet war. Mir war keiner der Protagonisten sympathisch, viele fand ich eher nervig, prollig und auf keinem Fall ihrem Alter entsprechend. Man sollte hier erwähnen, dass es in dem Buch um eine Rentnerparty geht und die Protagonisten alle schon zirka fünfzig Jahre alt sind. Ich denke da kann man schon eine gewisse Reife erwarten, was die Dialoge und Handlungen auf keinen Fall offenbarten.

 

Das Ganze erinnerte mich immer wieder an eine billige Imitation von SAW. Die Gruppe befindet sich in einem Haus und werden dort zeitweise eingesperrt. Einige tappen in Fallen und können sich befreien, wenn sie wirklich wollen. Es gibt Videomitteilungen wie in dem gesagten Film und die Nachricht lautet, dass einer zum Schluss überleben wird und freikommt.

Ziemlich viele Parallelen oder?

 

Ich fand es aber schade, dass nicht mehr gestorben sind, da ich ein riesen Fan von Slasher bin und mich gerne grusele. In dem Buch kamen kaum Leute um und es wurde auch mit der Zeit nicht spannender oder gar angsteinflößend. Die Geschichte plätscherte immer weiter vor sich hin und es kam nicht wirklich Fahrt auf. Und jedes Mal, wenn ich gehofft habe das es jetzt endlich losgeht kamen wieder unnötige Dialoge die absolut keinen Sinn ergaben und einfach nur schlecht waren

 

Immer wieder gibt es auch Kapitel über die Vergangenheit und nach und nach erfährt man, was es mit den zehn Besuchern auf sich hat und wieso sie dort sind, das hat einem noch einmal mehr aus der Story genommen.

Das Ende kam für mich etwas überraschend und damit hätte ich so nicht gerechnet. Vielleicht auch deswegen, weil es etwas absurd war. Für mich hatte das nicht wirklich etwas mit der Story zu tun, schade.

 

Hätte ich das Buch gut gefunden, weiß ich ganz genau, dass ich es an einem Tag durchgelesen hätte. So habe ich mich vier Tage durch diese Story gequält und war letztendlich froh, dass es vorbei war.

 

 

 

Fazit 

 

Leider viel gemeckert, da es mich nicht überzeugen konnte.

Schlechter SAW- Abklatsch, erinnert eher an Schlefazfilme!

 

 

 

 

 

 

 

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