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REZENSION ZU ECHO KILLER

 

Autor: Christi Daughtery

Verlag: rowohlt Verlag

Seitenanzahl: 442

ISBN: 9-783499-273360

Preis: 9,99 Taschenbuch

 

 

Klappentext

  

DER MÖRDER IHRER UTTER WURDE NIE GEFASST.

JETZT SCHEINT ER ERNEUT ZU TÖTEN. 

 

Eine Frau Mitte dreißig, nackt und erstochen auf dem Küchenboden- aufgefunden von ihrer 12-jährigen Tochter. Als Polizeireporterin Harper McClain den Tatort sieht, hat sie nur einen Gedanken: Das grausame Szenario ist identisch mit einem anderen Mord. Dem an ihrer Mutter. Seit fünfzehn Jahren quält sie der Gedanke, dass der Killer noch immer auf freiem Fuß ist. Nun scheint er wieder zugeschlagen zu haben. Es gibt keine Fingerabdrücke, keine DANN, keine Spuren. Harper ist entschlossen, die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen. Doch die hat ihren Preis.

 

 

 

 

Meine Meinung 

 

Ich habe noch nie etwas von Christi Daughtery gehört, doch ich fand den Klappentext so vielversprechend das ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Es ging sofort spannend los, wenn auch noch nicht mit der eigentlichen Story. Erstmal hat die Protagonistin Harper McClain einige Einsätze, so dass wir sie und ihre Arbeit als Polizeireporterin näher kennenlernen können.

Ich fand diesen Blickwinkel sehr interessant. Oft sind die Protagonisten ja Polizisten, Psychologen oder andere Art von Ermittlern, allerdings habe ich noch nie ein Buch gelesen, was die Sicht eines Journalisten für Gewaltverbrechen schildert. Das hat die Autorin so gut verpackt und geschrieben, dass man sich richtig in die Rolle hineinversetzen- und denken konnte. Ebenso war mir Harper von Anfang an sympathisch. Sie hat mit einem großen Schicksalsschlag zu kämpfen und ist nichtsdestotrotz eine starke Frau, die weiß was sie macht und sich nicht sagen lässt. Ich fand das bewundernswert.

Oft überschreitet sie aber auch die Grenzen des Legalen und kommt mit dem Gesetz in Konflikt.

 

Als sie an einen Tatort ankommt, der aussieht wie der, als ihre Mutter erstochen wurde, kann sie nicht an einen Zufall glauben, beginnt zu ermitteln und deckt so nach und nach viele Abgründe auf. Auch von Leuten, von denen man es anfangs nie gedacht hätte…

Dabei hilft ihr ihr guter Freund Miles, der die Tatorte für die Zeitung fotografiert und Luke.

Luke finde ich übrigens sehr erwähnenswert. Er ist super heiß, ein starker Mann und führt ein gefährliches Leben als Undercoverpolizist. Er wird auch noch eine größere Rolle in dem Buch spielen und ich hoffe sehr das er in den nächsten Teilen ebenfalls vorkommen wird, da ich ihn sofort ins Herz geschlossen hatte.

Der Schreibstil von Daughtry fand ich spannend flüssig und bildlich beschrieben.

Die Kapitel waren mir ab und an etwas zu lang, aber das ist Geschmackssache. Ich bevorzuge eher kurze Kapitel.

Leider wusste ich auch schon ziemlich schnell wer der wahre Täter ist, was ich etwas schade finde.

Man sollte es einfach nicht zu offensichtlich schreiben. 

 

Da dies der Beginn einer Reihe ist, bleibt das Ende ziemlich schwammig und viele Fragen bleiben ungeklärt. Deswegen freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil und freue mich bald wieder über Harper lesen zu können.

 

 

Fazit

 

Lest dieses Buch!

Ich gebe 4/5 Sternen

 

 

 

 

 

 

 

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