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REZENSION ZU DER INSASSE

 

 

 

 

 

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer Knaur Verlag

Seitenanzahl: 377

ISBN: 978-3-426-28153-6

Preis: 23,00 Gebundene Ausgabe

  

 

Klappentext

 

Um die Wahrheit zu finden,

muss er seinen Verstand verlieren.

 

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berkhoff.

Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.

Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.

Max‘ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: Er muss selbst zum Insassen werden.

 

 

Meine Meinung

 

Endlich wieder ein Fitzek, der an seine Meisterwerke heranreicht. Dieses Buch ist so ein Pageturner, so dass ich es an einem Tag lesen MUSSTE. Ich konnte es wirklich nicht weglegen, da es so spannend war. Sebastian Fitzek versteht einfach wie kein zweiter, deutscher Autor, seine Leser zu begeistern und sie in den Bann zu ziehen.

 

Leider hatten mich ja die letzten Bücher nicht sehr begeistern können, Achtnacht war in meinen Augen sogar sein schwächstes Buch (obwohl das auch nicht schlecht war), deshalb bin ich nun umso geflashter von dem Insassen.

 

Die Geschichte handelt um Till Berkhoff, der seinen Sohn vermisst und sich auf die Suche nach ihm begibt. Dafür muss er sich in die geschlossene Psychiatrie einweisen lassen, da dort die einzige Person ist, die weiß was mit seinem Kind passiert ist.

Angekommen in der Klinik, kommen immer mehr widersprüchliche Hinweise und Andeutungen ans Licht und nach einer Weile wusste ich selbst nicht mehr, wem oder was ich glauben kann.

Wer ist Till Berkhoff? Was führt Tramnitz im Schilde? Was ist mit Kasov oder seinem Schwager Skania? Und vor allem: Wer ist Patrick Winter, dessen Identität er sich angenommen hat?

Zum Ende hin wurde alles immer verworrener, so dass ich oft nicht wusste was nun los ist. Aber zum Ende hin, wie bei einem Fitzek üblich, wird alles mit einem riesen Knall gelöst und man fragt sich nur WIE er das jedes verfluchte Mal hinbekommt. So oft denkt man, man weiß die Lösung oder hat eine kleine Ahnung worauf es hinauslaufen könnte, doch das zerschlägt sich ein paar Seiten später wieder.

Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und die Kapitel haben die richtige Länge.

Über die Story möchte ich gar nicht zu viel verraten, viele werden denke ich mal eh wissen worum es geht. Den Autor kennt auch so gut wie jeder, so dass ich die Rezension nur dazu nutzen möchte, euch das Buch ans Herz zu legen und eine riesengroße Leseempfehlung auszudrücken.

Es gibt einfach nichts was ich hier bemängeln könnte, diese Geschichte ist einfach ganz großes Kino.

  

 

Fazit

 

Der alte Fitzek ist wieder da!

Ich gebe 5/5 Sternen

 

 

 

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