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REZENSION ZU - IM VISIER DES MÖRDERS

 

 

 

Autor: Sharon Bolton

Verlag: Goldmann Verlag

Seitenanzahl: 475

ISBN: 978-3-442-48727-1

Preis: 10,00 Taschenbuch

 

 

Klappentext

 

EIGENTLICH MÜSSTE SIE TOT SEIN, WIE DIE ELF ANDEREN. DOCH SIE HAT ÜBERLEBT UND SIE KANN NIEMANDEM MEHR TRAUEN. 

 

Friedliche Morgenstimmung liegt über der Moorlandschaft des Northumberland National Park. Zwölf Menschen genießen die prachtvolle Aussicht, die ihnen der Ausflug mit einem Heißluftballon bietet- und müssen plötzlich am Boden einen Mord mitansehen. Wenige Stunden später sind elf der Ballonfahrer tot. Nur eine Frau hat den Absturz offensichtlich überlebt. Sie wird von der Polizei gesucht. Doch noch jemand hat großes Interesse daran, sie zu finden. Denn sie hat das Gesicht des Mörders gesehen…

 

 

Meine Meinung

 

Ich war von diesem Buch total fasziniert. Im Nachhinein bin ich sehr traurig, dass es nicht noch mindestens 200 Seiten mehr hatte, denn die 475 vergingen wie im Flug, ich habe es innerhalb von 3 Tagen verschlungen und war auch zwischen den Pausen gedanklich oft bei der Geschichte.

Man taucht so schnell in die Story ein, denn es geht sofort und ohne große Erzählungen los. Jessica, Polizistin von Beruf, und ihre Schwester Isabel, eine Nonne, nehmen an einer Ballonfahrt teil und sehen von oben einen Mord. Später ist nur noch Jessica am Leben und läuft dem Mörder davon.

 

Anfangs wusste ich nicht so recht, was es mit ihrem Verhalten auf sich hat. Warum geht sie nicht zur Polizei? Warum ruft sie niemanden an? Wovor hat sie Angst? Das wird alles aufgeklärt, doch ich kann euch sagen ich lag mit keiner Vermutung richtig. Und genau das macht für mich einen Thriller aus. Tolle Wendungen, sodass einem der Mund offen stehen bleibt.

 

Das Buch ist in 4 Erzählperspektiven gegliedert und beinhaltet 3 Teile.

Jessica in der Gegenwart und der Vergangenheitsform, Ajax, dem Ermittler und Patrick dem Täter.

Keine der Ansichten waren langweilig oder störend. Alles passte für mich gut zusammen. Vor allem die von Patrick fand ich sehr spannend, da man schon am Anfang mitbekommt, dass seine Familie von seinen Taten weiß. Ich fand die ganze Familie irgendwie gruselig. So stelle ich mir Rednecks aus den Sümpfen Amerikas vor, denn Patricks Verwandten sind typische Hinterwäldler.

 

Gerade im zweiten Teil merkt man dann, dass die Ballonfahrt nur die Spitze des Eisberges ist. Denn in dem Buch geht es um viel mehr als nur diesen einen Mord.

Ich möchte nicht zu sehr spoilern, deshalb kann ich hier nicht genauer sagen um was es geht, das Ende dieses Abschnittes war jedoch grandios, genau wie das Ende vom Ganzen Buch.

Es ist einfach so vielschichtig, flüssig und bildlich geschrieben das man tief in die Geschehnisse eintaucht und man staunend zurückgelassen wird.

 

 

Fazit

 

Lest dieses Buch!

Ich gebe 5/5 Sternen

 

 

 

 

 

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