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REZENSION ZU SPIEL DER MACHT

 

 

Autor: Marie Rutkowski

Verlag: Carlsen

Seitenanzahl: 367

ISBN: 9-783551-583888

Preis: 19,99 Euro - Gebundene Ausgabe

 

 

Klappentext 

 

Als Tochter des ranghöchsten Generals von Valoria hat die siebzehnjährige Kestrel nur zwei Möglichkeiten: der Armee beizutreten oder jung zu heiraten. Aber Kestrel hat fürs Kämpfen wenig übrig; für sie ist die Musik das kostbarste Gut.

Einem plötzlichen Impuls folgend ersteigert sie den Sklaven Arin, der sie auf unerklärliche Weise fasziniert. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass sie mehr für ihn empfindet, als sie sollte. Doch er hat ein Geheimnis- und der Preis, den sie schließlich für ihn zahlt, wird ihr Herz sein…

 

 

Meine Meinung 

 

Definitiv eines meiner Jahreshighlights. Es gab so gut wie nichts an dem Buch, was mir nicht gefallen hat und ich war gleich nach den ersten Seiten so in die Story vertieft, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

 

Ich finde den Schreibstil von Marie Rutkowski sehr angenehm und manche Sätze sind schon fast poetisch. Oft habe ich über verschiedene Situationen im Buch nachgedacht und mich gefragt, wie ich gehandelt hätte und das Für und Wider ausgewogen. Beide Parteien sind moralisch nicht immer korrekt in ihren Taten und doch habe ich mich oft genug dabei ertappt, wie ich die Handlungen nachvollziehen konnte oder sogar befürwortet habe. Bestes Beispiel ist dafür Preller.

 

Die Kapitel hatten genau die richtige Länge und waren bildlich und flüssig geschrieben. Mir ist sowas sehr wichtig. Ebenso fand ich die Kampf- und Kriegsszenen nicht zu brutal, so dass auch Jugendliche dieses Buch lesen können.

 

Was ich auch super fand, war, dass die Geschichte nicht zu kitschig war. Die Liebesbekundungen waren eher versteckt und die beiden haben sich nicht zu sehr angeschmachtet. Oft genug haben die zwei diskutiert und ich fand das die fürsorglichen Botschaften eher versteckt waren.

Meiner Meinung nach müssen es nicht immer seitenlange Liebesszenen sein. Ich habe auch so gemerkt, dass die beiden sich lieben, sich vermissen. Gerade bei Arin konnte man herauslesen was er für Kestrel empfindet. Ihn fand ich am ganzen Buch am lesenswertesten.

 

Die Protagonistin war in meinen Augen sehr intelligent und etwas hinterlistig, was sie oft zu ihren Gunsten genutzt hat. Sie bringt jedoch auch Opfer für die Personen die sie liebt und kämpft, wenn es unvermeidlich ist. Kestrel wird unter sehr harter Hand aufgezogen und kann sich als Tochter des Generals Schwäche nicht erlauben. Alles in allem fand ich sie als Persönlichkeit stark, schließlich bietet sie oft genug ihrem strengen Vater die Stirn.

Gerade zum Schluss merkt man, was sie bereit ist zu vollbringen. Leider kann ich hier nicht genauer drauf eingehen, da ich nicht spoilern möchte.

 

Ich kann nur jedem empfehlen, dieses wunderbare Buch zu lesen und sich selbst davon ein Bild zu machen. 

 

Fazit

 

Ohne zu überlegen eines meiner Jahreshighlights.

Wie überstehe ich die Zeit bis Juni 2019?

5/5 Sternen !!

 

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