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REZENSION ZU LEBEN RÜCKWÄRTS LIEBEN

 

Rezension zu Leben rückwärts lieben

 

Autor: Claudia Pietschmann

Verlag: Arena

Seitenanzahl: 341

ISBN: 9-783401-603865

Preis: 15,00 Gebundene Ausgabe

 

 

Klappentext

 

Erinnern bedeutet Gefahr

 

Nina erwacht aus dem Koma.

Sie hatte einen Unfall, daran erinnert sie sich ganz genau- doch ihre Eltern und ihre Freunde widersprechen. Nichts von dem, was sie erzählt, sei wahr. Nina hat Bilder im Kopf, Bilder von einer Bergtour, einem Haus und einem Jungen, in den sie verliebt ist. Keiner weiß, wovon sie spricht. Da steht der Junge plötzlich vor ihr: Arthur. Er kennt Nina nicht, doch all die Erlebnisse in ihrem Kopf treten nun so ein, wie sie sich erinnert. Nina kann sich dem gefährlichen Sog von Arthur und den Bildern nicht entziehen…. Und muss den Unfall verhindern, der ihr in der Erinnerung bereits zugestoßen ist.

 

 

Meine Meinung

 

Alles beginnt damit, dass Nina aus dem Koma erwacht, nachdem sie von einer Felswand gefallen ist und sich mehrere Knochen gebrochen hat. Sie liegt lange im Krankenhaus und kann kaum laufen und hat jede Nacht denselben Alptraum. Sie kann sich an nichts erinnern und die Fragen werden ihr so wirklich von niemanden beantwortet. Um ihre Erinnerungen besser abfragen und abspeichern zu können, baut sie sich einen Gedankenpalast und fängt an, Dinge zu ordnen, die in ihrem Gedächtnis geblieben sind. Mit einem Mal ist da jedoch ein Raum, den sie unmöglich gebaut haben kann, da dort Sachen enthalten sind, die sie nicht kennt, noch nie gesehen hat und auch keiner Verbindung zu ihnen spürt. Langsam fragt sie sich selbst, ob sie ihrem Gedächtnis noch trauen kann.  Und um ehrlich zu sein, ging es mir das ganze Buch über so. Ich war sehr oft verwirrt und musste noch einmal zurückblättern, weil ich dachte das ich an manchen Stellen etwas falsch verstanden hätte. Irgendwann wusste ich nicht mehr, wem ich glauben soll.

 

Ninas Gedanken oder ihren Freunden und ihrer Familie?

 

Das Ganze war so spannend aufgebaut, das ich das Buch nicht mehr wirklich aus der Hand legen konnte. Auf der einen Seite hat es mich manchmal frustriert, dass ich nicht wusste, was genau das jetzt in der Story ist, andererseits wollte ich der Sache aber auch unbedingt auf den Grund gehen. Als dann auch noch die Geschehnisse passieren, wie Nina das immer wieder geträumt hat, wusste ich gar nicht mehr was nun Realität ist.

 

Gott sei Dank wurde dann zum Ende hin alles aufgeklärt. Und das fand ich absolut genial, denn auf diesen Schluss wäre ich im Leben nicht gekommen.

 

Auch wenn ich mir gewünscht hätte, zu lesen wie es mit Nina weitergeht, kann ich sagen, dass das ein wirklich gutes Buch ist. Es fesselt einen und lässt einen bis zum Schluss grübeln.

 

Fazit 

 

Etwas verwirrend, aber sehr gut

Das Ende hat mich umgehauen

Ich gebe 4/5 Sternen.

 

 

 

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