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REZENSION ZU WEISST DU WARUM ICH TOT BIN?

 

Autor: Kim Lock

Verlag: Diana Verlag

Seitenanzahl: 398

ISBN: 9-783453-359833

Preis: 9,99 € Taschenbuch 

 

 

Klappentext

 

WENN DIE GROSSE LIEBE ZUM ALBPTRAUM WIRD

 

Fairlie Winter erhält einen Brief von ihrer besten Freundin Jenna. Doch Jenna ist tot. Den Brief hat sie abgeschickt, bevor sie starb. Jennas kleine Familie schien perfekt, doch jetzt wird Fairlie klar, dass ihre Freundin Geheimnisse vor ihr hatte. Geheimnisse, die sie das Leben gekostet haben. Fairlie muss die Wahrheit herausfinden. Eine Wahrheit, für die sie möglicherweise nicht bereit ist.

 

 

Meine Meinung

 

Ein Buch was mich zutiefst erschüttert hat und was leider viel zu oft der Wahrheit entspricht.

Alles beginnt damit das Jenna einen riesen Streit mit ihrer Mutter hat und sie mit Fairlie, ihrer besten Freundin aus Kindheitstagen, feiern geht um sich abzulenken. Dort trifft sie auf Ark, einen charmanten, witzigen gutaussehenden Mann. So nimmt alles seinen Lauf und die zwei verlieben sich recht schnell. Dort war mir allerdings schon klar, dass Ark etwas komisch ist und mein Bauchgefühl sagte mir, das es da nicht mit rechten Dingen zugeht. Er wurde mir im Laufe der Geschichte so unsympathisch, wie es selten ein Protagonist geschafft hat. Manchmal hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand geschmissen und laut geschrien. Das war er mit Jenna macht ist einfach nur krank und manchmal hätte ich sie gern geschüttelt. Wie so oft merken die Frauen jedoch nicht wie ihnen geschieht und schon sind sie von demjenigen abhängig und haben keinerlei soziale Kontakte mehr. Oft gibt es dann nur noch einen Ausweg, so wie in dieser Geschichte.

 

Das Buch ist gegliedert in Jennas Vergangenheit und Fairlies Gegenwart. Das macht das ganze authentisch und man kann sich gut in die beiden hineinversetzen.

Dazwischen kann man noch Briefe von Jennas Mutter lesen, die sie vor ihrem Selbstmord an sie geschrieben hat. Diese verbergen ein großes Geheimnis, womit ich niemals gerechnet hätte. So kann man aber auch den Streit zwischen den beiden Frauen verstehen.

Fairlie fand ich als Protagonistin sehr angenehm. Sie macht sich viele Vorwürfe und weiß nicht so recht was sie mit sich anfangen soll. Sie trauert ihrer besten Freundin nach, und als sie den Brief bekommt nimmt die Geschichte einen Verlauf, den ich so nicht vorausgesagt hätte. Zum Schluss war es spannend und man fiebert richtig mit. Natürlich ist vieles schon vorhersehbar, wie man schon anhand des Klappentextes lesen kann. Trotzdem wurde ich oft überrascht.

 

Ich habe mich häufig gefragt, wie ich an Jennas oder Fairlies Stelle gehandelt oder mich gefühlt hätte. Ich fand ihre Reaktionen und Gedanken sehr natürlich und nachvollziehbar.

Vor allem bei Jenna frage ich mich, wie schlecht es einem gehen muss, um sein Kind allein zu lassen. Für mich als Mutter nicht nachvollziehbar, aber ich habe das so natürlich auch nicht erlebt. Deswegen fälle ich hier kein Urteil. Alles in allem hat es mich sehr traurig gemacht und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass Henry ein Happy End bekommt.

 

Fazit

Ein Buch was aufwühlt. Leider ist das oft die Realität.

 

Ich gebe 4/5 Sternen

 

 

Ich bedanke mich beim Diana Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!