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REZENSION ZU NUR DU AN MEINER SEITE

 

 

 

Nur du an meiner Seite

 

Autor: Daniela Felbermayr

 

Verlag: Selfpublisher

 

Seitenanzahl: keine Angabe

 

ISBN: 9781724563507

 

Preis: keine Angabe

 

 

 

 

 

Klappentext

 

 

 

ARMES, REICHES MÄDCHEN

 

 

 

Als Tochter eines millionenschweren Bankiers spielt Geld für Annabelle Taylor keine große Rolle. Sie hat Alles. Von Luxuskarossen über Designerklamotten bis hin zum Privatjet.

 

Doch eines fehlt ihr: der richtige Mann an ihrer Seite.

 

 

 

Als Annabelle nach der Trennung von ihrem Exfreund eine Auszeit nehmen möchte, gerät sie in einem Autounfall. Sie verliert dabei ihr Gedächtnis und wird von dem attraktiven, verwitweten Farmer Ben aufgenommen, den sie zuvor schwer beleidigt hat und der ihr nun vormacht, seine Ehefrau zu sein.

 

 

 

So heißt es für Annabelle ab sofort den Haushalt führen, ihren Ehemann bekochen und jeden Cent zweimal umdrehen, anstatt Luxusmarken zu shoppen und Wochenendtrips auf die Malediven zu unternehmen.

 

 

 

Annabelle findet überraschend schnell Gefallen an ihrem neuen Leben und erkennt, dass man wahre Liebe und echtes Glück mit Geld nicht kaufen kann. Und auch der verschlossene Ben, der sehr unter dem Tod seiner Frau leidet, blüht langsam auf.

 

 

 

Doch eine Liebe, die auf einer Lüge basiert, kann niemals gutgehen.

 

 

 

 

 

Meine Meinung

 

Leider habe ich mir von dem Buch zu viel versprochen, denke ich. Ich fand den Klappentext wirklich ansprechend, bis mir eine Freundin erzählte das es einen Film mit Goldie Hawn gibt, der genau die gleiche Storyline hat. Das fand ich etwas blöd.

 

Das Cover finde ich wunderschön und einsame Spitze. Das Stadt- sowie das Landleben sind darauf abgebildet, so dass man von beiden Welten etwas zu sehen bekommt.

 

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überhaupt nicht schwer, es war sehr flüssig geschrieben und man tauchte gut in die Story ein.

 

Allerdings fand ich die Protagonistin schon am Anfang etwas nervig, naiv und oberflächlich. Vielleicht ist das bei Leuten aus den oberen 1000 so, ich weiß es nicht. Jedoch konnte ich für sie keine Sympathie empfinden.

 

Als sie dann ihr Gedächtnis verloren hat, habe ich vieles einfach nicht verstanden und einiges wirkte auf mich einfach unglaubwürdig.

 

JEDER würde sich doch wundern und Fragen stellen und es nicht einfach so hinnehmen, dass man sein Gedächtnis verloren hat. Aber ihr wird das mitgeteilt von einem ihr fremden Mann und sie ist trotzdem gut gelaunt und bestaunt ihr Leben. Es gibt weder Fotos noch sonstige Gegenstände in dem Haus, keinen Ehering oder sonstiges. Hier hat Ben natürlich immer Argumente parat, die aber doch nicht passen wollen. Alles in allem war es mir etwas zu unglaubwürdig und vor allem zu schnell.

 

Als Annabelle dann wieder ich Gedächtnis erlangt, ist sie nicht mal böse auf Ben.

 

So rasant wie die beiden sich verlieben, so schnell stößt Ben sie dann auch wieder von sich weg. Auch wenn er sagt das sie nach seiner Frau die Liebe seines Lebens ist. Dann wechselt er aber seine Meinung, die er so stark vertreten hat und weswegen er sogar seine Farm verlässt, weil er mit einem unbekannten Mann redet.

 

Es tut mir leid, aber das sind mir einfach zu schnelle Entscheidungswechsel in zu kurzer Zeit. Man hatte das Gefühl er wusste nicht was er wollte. Die Autorin wollte bestimmt den Zwiespalt in ihm zeigen, weil er eine tote Frau hat. Das ist ihr aber leider nicht gelungen, ich fand es einfach nur merkwürdig.

 

Auch wenn Ben sich oft komisch verhält, ist er an sich ein sehr sympathischer Mann.

 

Schade das die Lovestory nicht tiefgreifender war.

 

 

 

Fazit

 

 

 

Ein Buch was man gut und gerne an einem Tag liest, was sehr nach Hollywood schreit und etwas kitschig geschrieben ist. Es war aber auch nicht schlecht. Nur leider nicht meins.

 

Ich gebe 3/5 Sternen.

 

Danke an Nina und Mainwunder für das Rezensionsexemplar.

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