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REZENSION ZU ,,MOONDUST''

 

 

Moondust

Autor: Gemma Fowler

Verlag: Chicken House

Seitenanzahl: 302

ISBN: 9 783551 521026

Preis: 19,99 € Hardcover 

 

Klappentext

 

Aggie, 17, Analystin auf der Mondstation, glaubt an LunarInc. Denn dem Mondkonzern ist es gelungen, Lumite zu gewinnen, und seitdem gibt es Licht, Hoffnung, und Frieden. Doch der ist in Gefahr. Deshalb lässt sich Aggie auch überreden, Botschafterin von LunarInc. zu werden. Bis sie Danny begegnet. Der attraktive Rebell zeigt ihr eine andere, die dunkle Seite des Mondes. Und alles, woran Aggie immer geglaubt hat, erweist sich plötzlich als Lüge…

 

Meine Meinung

 

Ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll. Erst einmal fand ich das Setting so genial und konnte es kaum abwarten das Buch zu lesen, denn es klingt einfach super spannend. Ich liebe Sci-Fi. Aber was die Autorin daraus gemacht hat, ist mir ein totales Rätsel, denn in meinen Augen hat sie es total gegen die Wand gefahren. Ich war wirklich kurz davor das Buch abzubrechen, was ich so gut wie nie mache, da ich jedem Buch eine Chance gebe. Fangen wir am besten bei der Protagonistin an. Aggie ist 17 Jahre und arbeitet bei der langweiligsten Station des Mondes, um unentdeckt zu bleiben, da sie als Symbol für eine damalige Katastrophe steht. Leider wurde Aggie aber so farblos beschrieben, dass ich Mühe hatte mich im Nachhinein überhaupt an sie zu erinnern. Sie hatte keinerlei Tiefgang, war sehr naiv, leichtsinnig und ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Das zog sich über das ganze Buch hinaus, bei allen Antagonisten. Weder bei Danny noch Seb konnte ich wirklich mitfühlen oder mich in sie hineinversetzen, die anderen fand ich teilweise einfach nur nervig. Vielleicht lag es auch daran, dass das Buch in der Er/Sie- Perspektive geschrieben ist, obwohl ich damit eigentlich sonst keine Probleme habe.

Die Story an sich hätte wie gesagt sehr gut werden können. Jedoch fehlte jegliche Spannung, auch wenn der Schreibstil gut war. Bis Seite 50 habe ich mich gefragt, was die Autorin uns mit dem Buch sagen möchte, die Story kam überhaupt nicht ins rollen und es gab auch keinen Spannungsbogen. Zum Ende hin, ab Seite 250, wurde es dann noch mal etwas interessanter und ich dachte jetzt kommt der große Knall. Leider blieb auch der aus, da es einfach zu vorhersehbar war. Viele Kleinigkeiten kannte man auch einfach schon aus anderen Büchern.

Das Ende fand ich zum Schluss viel zu abrupt und hat mich mit viele offenen Fragen zurückgelassen. Es hat mich ehrlich gesagt etwas verwirrt.

 

Wenn es von Moondust noch weitere Teile geben sollte, was bei so einem Ende anzunehmen ist, werde ich sie nicht weiterverfolgen, tut mir leid.

 

 

 

Fazit

 

Es hat mich weder berührt, noch mitgerissen oder aufgewühlt. Wenn man froh ist, dass ein Buch endet, kann das leider nichts Gutes heißen.

 

Ich gebe 2/5 Sternen.

 

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