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REZENSION ZU ,,AM ANFANG DIE SCHULD''

 

Autor: James Oswald

Verlag: Goldmann Verlag

Seitenanzahl: 460

ISBN: 9 783442 485598 01

Preis: 10,00 € Taschenbuch 

 

Klappentext

 

Manchmal hat eine gute Tat böse Folgen …

 

In Edinburgh führt eine fehlgeschlagene Razzia Inspector Tony McLean zu einem ungelösten Fall. Eines der Zimmer des mutmaßlichen Bordells ruft in McLean Erinnerungen an Headland House wach, ein einschlägiges Etablissement, aus dem er als junger Polizist ein entführtes Mädchen rettete.

 

Wer die Kleine war oder wer sie dorthin brachte, wurde nie aufgeklärt. Jetzt aber beschleicht McLean ein furchtbarer Verdacht. Fieberhaft sucht er nach Beweisen und stößt dabei auf ein viel größeres Verbrechen...

 

 

Meine Meinung 

 

Erst einmal hatte ich am Anfang Probleme in das Geschehene zu finden. Ich kam mit den Namen   überhaupt nicht zurecht, da jeder zweite mit Mc anfing. McLean, McIntyre, MacFarlane, MacBride…. Selbst die Katze heißt Mrs McCutcheons und die örtliche Brauerei McEwans. In dem Buch kommen so viele Namen und Dienstgrade vor, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste wer nun wohin gehört und konnte so auch keinen Bezug zu den Personen aufbauen. Keiner wurde so richtig tiefgründig beschrieben, da hätte der Autor lieber ein- zwei Personen weglassen sollen und dafür nähere Personenangaben machen können. Dafür wurde mehr als einmal über McLeans Auto gesprochen, was teilweise etwas nervig war, da es immer nur Wiederholungen waren. Ebenso fand ich das er als Ermittler etwas phlegmatisch herüberkam. Ständig war er auf der Flucht vor seinen Chefs, da er sich wieder einmal falsch verhalten hatte und so dem Ärger entgehen wollte. Deshalb kam er anscheinend nicht wirklich dazu zu ermitteln, das meiste, so hatte ich das Gefühl, haben seine Kollegen gemacht. Bis Seite 150 hatte er noch keinen einzigen Erfolg verbucht in seinen Ermittlungen. Schien ihn aber auch nicht weiter zu stören.

 

Ebenso gibt es viel zu viele Zufälle. Das Ganze wirkt dadurch sehr unglaubwürdig, denn immer, wirklich IMMER, werden die Zeugen getötet die McLean vernehmen möchte.

 

Zum Ende hin wurde das ganze dann etwas mysteriös und auch absurd. Plötzlich tauchen Zwillinge auf und fangen an zu morden, weil die Stadt sie braucht? Der eine Zwilling überlebt einen Messerstich ins Herz und macht danach weiter als wenn nichts wäre? Der Zwilling tötet mit seinem Moschusduft und hypnotisiert damit die Leute? Und dann ganz urplötzlich verschwinden sie?

 

 

Fazit 

 

Leider ein Buch was mich mit vielen offenen Fragen zurückgelassen hat. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass sich alles aufklärt, leider vergebens.

 

Ich gebe 3/5 Sternen.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Anaaaaaaa (Sonntag, 19 August 2018)

    Ich finde deine erste Rezension ganz toll ❤️ Aber vielleicht gehst du nächstes Mal auch noch ein bisschen auf den Schreibstil ein, dass wäre toll.